Die Fettleibigkeit der Deutschen

Empirisch-statistische Aspekte

Dickleibigkeit ist seit langem von einer Wohlstandskrankheit zur allgegenwärtigen Volkskrankheit geworden, und die Deutschen sind im internationalen Vergleich in den letzten Jahren in die schwergewichtige Spitzengruppe aufgerückt. Neuere Studien weisen mehr als 2/3 der deutschen Männer und mehr als die Hälfte der deutschen Frauen als übergewichtig aus. Die WHO hat Adipositas als erste nichtinfektiöse Erkrankung zur Epidemie erklärt.

Neben einer verkürzten Lebenserwartung der Betroffenen verursacht Fettleibigkeit große Herausforderungen für und an die Gesellschaft. Die Kosten der medizinischen Behandlung von Adipositas bewegen sich im Milliardenbereich, und die Quote der übergewichtigen Jugendlichen steigt stetig an.

Das Symposium beschäftigt sich mit dem zentralen Thema aus statistischer, genetischer, epidemiologischer und versicherungstechnischer Sicht.
Fragen Sie die Experten und diskutieren Sie mit.

Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Statistik (DAGStat) will das breite Anwendungsspektrum und die Vielseitigkeit von Statistik stärker in den Vordergrund stellen. Statistik ist heute eine breit gefächerte Wissenschaft, die eine enge Kooperation und einen produktiven wissenschaftlichen Austausch mit den unterschiedlichsten Disziplinen erfordert. Die DAGStat vertritt Statistiker und im Bereich Statistik arbeitende Wissenschaftler und Anwender.
Sie bündelt die verschiedenen Ausrichtungen der Disziplin Statistik, von Demographie bis zu Epidemiologie, von Biometrie bis zur Versicherungsmathematik, von Psychologie bis zur Soziologie.
Die DAGStat wurde im Jahr 2005 gegründet. Ihr formuliertes Ziel ist es, an statistischen Methoden arbeitende Wissenschaftler zusammenzubringen, ihnen ein offenes und produktives Forum zu gewähren und die Wahrnehmung der Statistik in der Öffentlichkeit zu erhöhen.
Das Symposium Die Fettleibigkeit der Deutschen ist das dritte in einer Reihe von Symposien, die sich an eine Öffentlichkeit von Bürgern, Journalisten, Politikern und Wissenschaftlern richten.

Das Robert Koch-Institut (RKI) ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention. Vorrangige Aufgaben liegen in der wissenschaftlichen Untersuchung, der epidemiologischen und medizinischen Analyse und Bewertung von Krankheiten mit hoher Gefährlichkeit, hohem Verbreitungsgrad oder hoher öffentlicher oder gesundheitspolitischer Bedeutung. Damit im Zusammenhang stehen die Aufgabe der Gesundheitsberichterstattung auf Bundesebene und die kontinuierliche Durchführung eines Gesundheitsmonitorings.

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